Welche Fische leben im Zürichsee? Alle Arten im Überblick

Von der Promenade aus ist der Zürichsee eine blaugrüne Fläche. Darunter lebt eine der am besten untersuchten Fischgemeinschaften der Schweiz. Vom handtellergrossen Groppen, der zwischen den Steinen am Grund sitzt, bis zum Wels, der neuerdings ebenfalls immer mehr gefangen wird: Die Bandbreite ist grösser, als die meisten vermuten. Wir werden in unseren SaNa-Kursen in Uster und Bülach fast jedes Mal gefragt, welche Zürichsee Fische es überhaupt gibt und welche man mitnehmen darf. Dieser Artikel beantwortet beides. Zuerst die Artenzahl mit der wissenschaftlichen Quelle, dann die vollständige Artenliste, danach Schonzeit, Mindestmass und Tagesfanglimite für jede häufig gefangene Art auf dem Rechtsstand von 2026.
«Im Zürichsee sind 41 Fischarten dokumentiert (Eawag, Projet Lac, Erhebung 2014, Bericht 2017), davon 26 einheimische und 14 eingeführte. Die wichtigsten sind Felchen, Egli, Hecht, Seeforelle und Trüsche. Eine Schonzeit oder ein Mindestmass gilt nur für Forellen, Seesaibling und Felchenartige, dazu sind gewisse Arten wie der Aal nach Anhang 1 VBGF ganzjährig geschont. Hecht, Zander und Egli haben beides nicht.»
Wie viele Fischarten leben im Zürichsee?
Im Zürichsee sind bis heute 41 Fischarten dokumentiert. Der Projet-Lac-Schlussbericht der Eawag von 2017 listet 40 eindeutig bestimmbare Arten, 26 einheimische und 14 eingeführte, dazu eine Sammelkategorie für nicht bestimmbare Felchen. Vor 1900 waren es 27 Arten. Bei der Befischung 2014 wurden im Untersee 20 und im Obersee 18 Arten gefangen (Projet Lac Zürichsee, 2017).
Warum kursieren dann zwei Zahlen? Der Berichtstext nennt 41 Fischarten für den ganzen See, die Summenzeile der Artenfundliste dagegen 40. Der Grund ist unspektakulär: Die Liste enthält 41 Zeilen, eine davon ist die Sammelkategorie "Coregonus sp." für Felchen, die sich im Feld nicht eindeutig zuordnen liessen. Zieht man diese Zeile ab, bleiben 40 bestimmbare Arten.
Die 27 Arten vor 1900 stammen aus den historischen Werken von Escher (1692) und Hartmann (1827). Der Zuwachs auf 41 geht also nicht auf eine reichere Natur zurück, sondern grösstenteils auf eingeführte Arten und auf bessere Bestimmungsmethoden.
Wie sauber sind diese Zahlen erhoben? Die Befischung lief vom 29. September bis 4. Oktober 2014. In sechs Tagen führten die Teams 246 standardisierte und reproduzierbare Befischungsaktionen durch, mit Kiemennetzen nach der CEN-Norm EN 14757, Elektrobefischung im Flachwasser und einem Split-Beam-Echolot. Projet Lac ist bis heute die einzige systematische Gesamterhebung der Fischfauna des Zürichsees, und jede Zahl daraus gehört mit ihrem Erhebungsjahr zitiert.
Welche Fischarten leben im Zürichsee? Die vollständige Liste
Die Artenfundliste des Projet-Lac-Berichts von 2017 umfasst alle jemals im Zürichsee dokumentierten Arten, nicht nur die 2014 gefangenen. Ein Teil davon ist heute selten, verschollen oder ausgestorben. Der Lachs zum Beispiel steht in der Liste, gilt im Zürichsee aber als ausgestorben (Projet Lac Zürichsee, 2017).
Einheimische Arten (26, dazu die Sammelkategorie Coregonus sp.)
Deutsch / Schweizerdeutsch | Lateinisch | Familie | Status
Aal | Anguilla anguilla | Anguillidae | einheimisch
Groppe | Cottus gobio | Cottidae | einheimisch
Brachsme (Brachse) | Abramis brama | Cyprinidae | einheimisch
Laube (Ukelei) | Alburnus alburnus | Cyprinidae | einheimisch
Barbe | Barbus barbus | Cyprinidae | einheimisch
Blicke | Blicca bjoerkna | Cyprinidae | einheimisch
Nase | Chondrostoma nasus | Cyprinidae | einheimisch
Gründling | Gobio gobio | Cyprinidae | einheimisch
Hasel | Leuciscus leuciscus | Cyprinidae | einheimisch
Elritze | Phoxinus phoxinus | Cyprinidae | einheimisch
Rotauge (Schwalen) | Rutilus rutilus | Cyprinidae | einheimisch
Rotfeder | Scardinius erythrophthalmus | Cyprinidae | einheimisch
Alet (Döbel) | Squalius cephalus | Cyprinidae | einheimisch
Schleie | Tinca tinca | Cyprinidae | einheimisch
Hecht | Esox lucius | Esocidae | einheimisch
Trüsche (Quappe) | Lota lota | Gadidae | einheimisch
Bartgrundel (Schmerle) | Barbatula barbatula | Nemacheilidae | einheimisch
Egli (Flussbarsch) | Perca fluviatilis | Percidae | einheimisch
Bachneunauge | Lampetra planeri | Petromyzontidae | einheimisch
Forelle (See- und Bachforelle) | Salmo trutta | Salmonidae | einheimisch
Lachs | Salmo salar | Salmonidae | einheimisch, im Zürichsee ausgestorben
Schweber (Blaalig, Bratfisch) | Coregonus zuerichensis | Salmonidae | einheimisch, endemisch
Hägling (Albeli) | Coregonus heglingus | Salmonidae | einheimisch, endemisch
Grunder (Sandfelchen) | Coregonus duplex | Salmonidae | einheimisch, endemisch
Felchen unbestimmt | Coregonus sp. | Salmonidae | Sammelkategorie
Seesaibling (Rötel) | Salvelinus umbla | Salmonidae | einheimisch
Äsche | Thymallus thymallus | Thymallidae | einheimisch
Gebietsfremde Arten (14)
Deutsch | Lateinisch | Familie | Anmerkung
Sonnenbarsch | Lepomis gibbosus | Centrarchidae | gebietsfremd
Forellenbarsch | Micropterus salmoides | Centrarchidae | gebietsfremd
Karausche | Carassius carassius | Cyprinidae | gebietsfremd
Goldfisch | Carassius auratus | Cyprinidae | gebietsfremd
Karpfen | Cyprinus carpio | Cyprinidae | gebietsfremd, schon vor 1900 vorhanden
Schwarzfeder | Scardinius hesperidicus | Cyprinidae | gebietsfremd, aus dem Adriaraum
Dreistachliger Stichling | Gasterosteus aculeatus | Gasterosteidae | gebietsfremd
Katzenwels | Ameiurus melas | Ictaluridae | gebietsfremd
Kaulbarsch | Gymnocephalus cernua | Percidae | gebietsfremd, 2014 in beiden Becken sehr häufig
Zander | Sander lucioperca | Percidae | gebietsfremd
Kanadische Seeforelle | Salvelinus namaycush | Salmonidae | gebietsfremd
Bachsaibling | Salvelinus fontinalis | Salmonidae | gebietsfremd
Regenbogenforelle | Oncorhynchus mykiss | Salmonidae | gebietsfremd
Wels | Silurus glanis | Siluridae | gebietsfremd
Eine Korrektur, die im Netz oft nötig ist: Die Felchen des Zürichsees sind nicht Coregonus albula. Es sind Coregonus duplex, Coregonus zuerichensis und Coregonus heglingus, drei Arten, die es so nur hier gibt. Warum das mehr als eine Namensfrage ist, steht weiter unten im Felchen-Kapitel.
Welche Schonzeit und welches Mindestmass gilt für welche Art?
Im Zürichsee haben Hecht, Zander und Egli weder eine Schonzeit noch ein Mindestmass. Geschont sind Forellen und Seesaibling vom 1. Oktober bis 25. Dezember, Felchenartige vom 20. November bis 31. Dezember, die Äsche ganzjährig und zusätzlich die nach Anhang 1 VBGF geschützten Arten. Am Greifensee und Pfäffikersee gelten für Hecht und Zander dagegen Schonzeiten und Mindestmasse (Merkblatt Fanglimiten, Fangmindestmasse und Schonzeiten, 2026).
Das überrascht viele. Für den Hecht gilt am Greifensee und Pfäffikersee ein Mindestmass von 45 cm und eine Schonzeit vom 1. März bis 30. April, für den Zander 40 cm und 1. April bis 31. Mai. Im Zürichsee gilt beides nicht. Die Details zu den Nachbarseen stehen im Artikel zum Fischerpatent Greifensee.
Art | Lateinisch | Schonzeit Zürichsee | Mindestmass Zürichsee | Tagesfanglimite | Status
Felchenartige (Grunder, Schweber, Albeli) | C. duplex, C. zuerichensis, C. heglingus | 20.11. bis 31.12. | 25 cm | 10 Stück | einheimisch, endemisch
Forellen (See- und Bachforelle) | Salmo trutta | 01.10. bis 25.12. | 40 cm | 4 Stück | einheimisch, wird besetzt
Regenbogenforelle | Oncorhynchus mykiss | Auslegung: fällt unter Forellen, 01.10. bis 25.12. | Auslegung: 40 cm als Forellen | 4 Stück | gebietsfremd
Seesaibling (Rötel) | Salvelinus umbla | 01.10. bis 25.12. | 25 cm | 5 Stück | einheimisch, gefährdet
Äsche | Thymallus thymallus | ganzjährig geschützt | 32 cm nach § 5, Entnahme nicht möglich | keine Entnahme | einheimisch
Hecht | Esox lucius | keine | keines | 5 Stück | einheimisch
Egli (Flussbarsch) | Perca fluviatilis | keine | keines | 50 Stück | einheimisch
Zander | Sander lucioperca | keine | keines | keine | gebietsfremd
Trüsche (Quappe) | Lota lota | keine | keines | keine | einheimisch
Rotauge (Schwalen) | Rutilus rutilus | keine | keines | keine | einheimisch
Rotfeder | Scardinius erythrophthalmus | keine | keines | keine | einheimisch
Alet (Döbel) | Squalius cephalus | keine | keines | keine | einheimisch
Brachsme | Abramis brama | keine | keines | keine | einheimisch
Schleie | Tinca tinca | keine | keines | keine | einheimisch
Karpfen | Cyprinus carpio | keine | keines | keine | gebietsfremd
Wels | Silurus glanis | keine | keines | keine | gebietsfremd
Aal | Anguilla anguilla | ganzjährig geschont (Anhang 1 VBGF) | Entnahme nicht zulässig | keine Entnahme | einheimisch, sehr selten
Nase | Chondrostoma nasus | ganzjährig geschont (Anhang 1 VBGF) | Entnahme nicht zulässig | keine Entnahme | einheimisch, sehr selten
Bachneunauge | Lampetra planeri | ganzjährig geschont (Anhang 1 VBGF) | Entnahme nicht zulässig | keine Entnahme | einheimisch, Rundmaul
Laube, Blicke, Hasel, Gründling, Groppe, Elritze, Bartgrundel | siehe Artenliste | keine | keines | keine | einheimische Kleinfischarten
Sonnenbarsch, Kaulbarsch, Forellenbarsch, Katzenwels, Goldfisch, Karausche, Stichling | siehe Artenliste | keine | keines | keine | gebietsfremd
Dazu kommt § 14 Abs. 1 der Fischereivorschriften: Alle Arten, die nach Anhang 1 VBGF als ausgestorben oder vom Aussterben bedroht gelten, sind in allen Zürcher Gewässern ganzjährig geschont. Im Zürichsee betrifft das namentlich Aal, Nase und Bachneunauge. Fängst du einen dieser Fische, geht er sofort und mit nassen Händen zurück ins Wasser.
Ein Wort zur Formulierung: Wo «keine» steht, heisst das, dass in den Vorschriften für den Zürichsee für diese Arten weder eine Schonzeit noch ein Mindestmass festgelegt ist. Die Paragrafen 4 und 5 nennen abschliessend nur Forellen, Seesaibling, Äsche und Felchenartige. Dass die Regenbogenforelle unter die Sammelkategorie «Forellen» fällt, ist eine Auslegung und steht so nicht wörtlich im Verordnungstext.
Unabhängig von Schonzeit und Mass gilt: Untermassige oder in der Schonzeit gefangene Fische setzt Du sofort, sorgfältig und mit nassen Händen zurück. Fische, die Du behältst, tötest Du unmittelbar nach dem Fang fachgerecht. Die Hälterung lebender Fische ist im Zürichsee nicht gestattet. Für den Türlersee, den vierten See mit Freiangelrecht im Kanton, gelten eigene Vereinsvorschriften, die wir im Beitrag zum Fischen am Türlersee aufschlüsseln.
Die wichtigsten Fische im Zürichsee im Porträt
Zehn Arten prägen den See für Fischerinnen und Fischer, ökologisch wie statistisch. Felchen machten 2025 rund 65 Prozent des gesamten Fangertrags von Zürich- und Obersee aus, das Egli war 2014 die individuenreichste Art der Erhebung in beiden Becken (Konkordatsbericht 2025, 2026).
Felchen: Grunder, Schweber und Albeli
Die Felchen sind die wirtschaftlich wichtigste Fischgruppe des Sees. 2025 stellten sie rund 65 Prozent des Gesamtfangs von Zürich- und Obersee. Schonzeit vom 20. November bis 31. Dezember, Mindestmass 25 cm, Tagesfanglimite 10 Stück. Hinter dem Sammelbegriff stecken drei endemische Arten, deren Geschichte im nächsten Kapitel steht.
Egli (Flussbarsch) im Zürichsee
Das Egli war bei der Projet-Lac-Befischung 2014 die häufigste Art in beiden Becken: 762 Individuen im Obersee, 690 im Untersee. Im Zürichsee gibt es für das Egli weder Schonzeit noch Mindestmass, die Tagesfanglimite liegt bei 50 Stück. Wann und womit es am besten läuft, steht im Guide zum Eglifischen im Herbst.
Hecht im Zürichsee
Für den Hecht gilt im Zürichsee weder eine Schonzeit noch ein Mindestmass, nur eine Tagesfanglimite von 5 Stück. Dies wegen der Reduzierung des Hechtbandwurmes. Mehr zum Thema Hechtbandwurm findest Du in unserem Blog Hechtbandwurm - gefährlich oder nicht? . Der grösste dokumentierte Einzelfang der Erhebung 2014 war ein Hecht von 99 cm und 4.5 kg aus dem Obersee. Seit 2018 wird kein Hechtbesatz mehr getätigt, die Fangresultate beruhen allein auf natürlicher Reproduktion.
Seeforelle und Bachforelle
Beide gelten in den Vorschriften als «Forellen»: Schonzeit 1. Oktober bis 25. Dezember, Mindestmass 40 cm, Tagesfanglimite 4 Stück im Zürichsee. Der Bestand wird gestützt. 2025 setzte die Fischzuchtanlage Stäfa 611'000 Seeforellen ein, überwiegend in Zuflüsse im Kanton Zürich.
Seesaibling (Rötel)
Von den drei grossen Zürcher Seen kommt der Seesaibling nur im Zürichsee vor. Er ist in der Schweiz heimisch, aber gefährdet, weil geeignete natürliche Laichplätze fehlen. Schonzeit 1. Oktober bis 25. Dezember, Mindestmass 25 cm, Tagesfanglimite 5 Stück nach dem Merkblatt vom Januar 2026.
Zander im Zürichsee
Der Zander ist gebietsfremd und steht in der Artenfundliste unter den 14 eingeführten Arten. In den Vorschriften für den Zürichsee ist für ihn weder eine Schonzeit noch ein Mindestmass festgelegt, und es gibt auch keine Tagesfanglimite. Am Greifensee und Pfäffikersee sieht das anders aus.
Trüsche (Quappe)
Die Trüsche ist einheimisch, dämmerungs- und nachtaktiv und der einzige Süsswasser-Dorschartige der Schweiz. Schonzeit und Mindestmass fehlen in den Vorschriften für den Zürichsee. Der Fangertrag im zürcherischen Teil des Sees lag 2025 bei 349 kg gegenüber 810 kg im Vorjahr.
Rotauge (Schwalen) und die übrigen Friedfische
Rotauge, Rotfeder, Alet, Brachsme, Schleie, Laube, Blicke und Hasel bilden das Rückgrat der Biomasse in Ufernähe. Keine dieser Arten hat im Zürichsee eine Schonzeit oder ein Mindestmass. Das Rotauge allein brachte 2025 im zürcherischen Teil einen Fangertrag von 7'935 kg.
Wels im Zürichsee
Ja, es gibt Welse im Zürichsee. Die Art gilt als gebietsfremd und wird in den vergangenen Jahren immer mehr gefangen. Schonzeit und Mindestmass fehlen in den Vorschriften. Wie sich der Wels in einem kleineren Zürcher See verhält, beschreiben wir im Beitrag über den Wels im Greifensee.
Äsche
Die Äsche ist im Zürichsee ganzjährig geschützt. Paragraf 5 der Ausführungsbestimmungen nennt zwar ein Mindestmass von 32 cm, durch die ganzjährige Schonung ist eine Entnahme aber nicht möglich. Fängst du versehentlich eine, geht sie sofort und mit nassen Händen zurück ins Wasser.
Die Felchen des Zürichsees: drei Arten und ein Totgeglaubter
Der Schweber, Coregonus zuerichensis, galt im Zürichsee als ausgestorben. Genomische Analysen im Rahmen von Projet Lac zeigten 2017, dass die als Albeli bezeichneten Kleinfelchen des Sees genetisch Schweber sind und dass alle drei endemischen Felchenarten des Zürichsees weiterhin existieren und im Obersee koexistieren (Projet Lac Zürichsee, 2017).
Der Reihe nach. Ende des 19. Jahrhunderts beschrieb Fatio (1890) im Zürichsee drei Felchenarten, Steinmann bestätigte sie 1950: das Albeli oder Hägling (Coregonus heglingus), den Schweber, auch Blaalig oder Bratfisch genannt (Coregonus zuerichensis), und den Grunder oder Sandfelchen (Coregonus duplex). Steinmann hielt es sogar für möglich, dass eine vierte Art vorkam. Alle drei gab und gibt es weltweit nur hier.
Dann kam die Eutrophierung. Der See war bereits um 1910 in einem eutrophen Zustand, das Tiefenwasser verarmte an Sauerstoff, und die Eier der tief laichenden Felchen überlebten im Sediment schlecht. Die Nature-Studie von Vonlanthen, Bittner, Hudson, Seehausen und Kollegen untersuchte 2012 siebzehn voralpine Seen und zeigte, dass genau dieser Mechanismus über eine «speciation reversal» genannte Rückvermischung zum Artenverlust bei Felchen führte (Nature, 2012).
Für den Zürichsee sah es entsprechend düster aus. Eine genetische Untersuchung von Vonlanthen und Kollegen kam 2008 zum Schluss, dass sich die Felchenarten im Zürichsee nicht mehr differenzieren liessen und nur noch ein Kleinfelchen und ein Grossfelchen unterscheidbar seien. Im Bericht steht der Satz nüchtern: «Man ging davon aus, dass der Schweber (C. zuerichensis) im Zürichsee im letzten Jahrhundert ausgestorben sei.»
Projet Lac drehte diese Geschichte um. Die genomischen Analysen von Dr. Philine Feulner und die morphologische Bestimmung durch Prof. Ole Seehausen ergaben etwas Unerwartetes: Die Kleinfelchen, die im Zürichsee seit Jahrzehnten als Albeli gelten, sind genetisch C. zuerichensis, also der totgeglaubte Schweber. Und die abweichenden Kleinfelchen aus dem Obersee sind tatsächlich C. heglingus, das echte Albeli. Der Bericht formuliert es so: «Es existieren also alle drei Arten von Felchen im Zürichsee, C. heglingus, C. zuerichensis und C. duplex, und alle drei koexistieren derzeit im Obersee.»
Im Untersee wurden 2014 nur zwei Felchenarten gefangen, Schweber und Sandfelchen. C. heglingus liess sich dort nicht nachweisen, ein Vorkommen in geringer Zahl schliessen die Autoren aber nicht aus.
Und Steinmanns Vermutung von 1950? Sie hat womöglich recht behalten. Stabile Isotope zeigen, dass die im Linthkanal laichenden Felchen im See leben und zum Laichen aufsteigen, genetisch aber vom Grunder desselben Sees unterschieden sind. Das Fazit der Autoren: Die Daten weisen auf die Existenz von vier genetisch und ökologisch oder phänotypisch unterscheidbaren Felchenformen im Zürich-Obersee hin.
Bleibt eine Nomenklatur-Falle, die man kennen sollte. In der kantonalen Fangstatistik werden «Albeli» ausgewiesen. Genetisch und phänotypisch handelt es sich bei diesen Fischen um den Schweber, C. zuerichensis, und nicht um das Hägling. Wer die Statistik liest, liest also nicht ganz das, was draufsteht. Wie du die Felchen des Zürichsees tatsächlich an den Haken bekommst, zeigen wir dir im Beitrag zum Felchenfischen.
Wie unterscheiden sich Obersee und Untersee?
Der Seedamm zwischen Hurden und Rapperswil-Jona teilt den Zürichsee in zwei sehr unterschiedliche Becken. Der Obersee ist maximal 50 m tief, der Untersee 136 m. 2014 wurden im Untersee 20 Arten gefangen, im Obersee 18. Die Felchenvielfalt ist im Obersee mit drei Arten höher als im Untersee mit zwei (Projet Lac Zürichsee, 2017).
Auch die Ufer unterscheiden sich deutlich. Im Obersee gelten 53 Prozent des Ufers als naturnah, im Untersee nur rund ein Viertel. Die Verbauungen hängen grösstenteils mit Hafenanlagen, Seeuferstrassen und Siedlungen zusammen. Weil laut Bericht jeder vorgefundene Habitattyp mit mindestens einer Fischart positiv assoziiert ist, kostet jede verbaute Uferstrecke Vielfalt.
Bei den Erträgen zeigt sich das Muster ebenfalls. Im Zeitraum 2000 bis 2016 lagen die Felchenerträge im Obersee rund 70 Prozent höher als im Untersee, die Flussbarscherträge im Untersee mehr als doppelt so hoch wie im Obersee und die Rotaugenerträge im Untersee 60 Prozent höher. Die Hechterträge waren in beiden Becken etwa gleich.
Das Fazit der Eawag fällt eindeutig aus: «Insgesamt kann gefolgert werden, dass die Fischfauna des Obersees dem ursprünglichen Zustand näher ist, als die des Untersees.» Ein Grund liegt in der Wasserdynamik. Der Untersee braucht rund 440 Tage für eine vollständige Erneuerung, der Obersee rund 60 Tage.
Zwei Zahlen zur Einordnung, die im Netz oft falsch stehen: Der Zürichsee liegt auf 406 m über Meer, nicht auf 440 m (Kanton Zürich, Gewässerqualität Seen, 2023). Die Uferlänge beträgt 87.6 km, die Gesamtfläche inklusive Obersee 90.1 km² (Wikipedia, Zürichsee, abgerufen 2026). Der kantonal ausgewiesene Untersee hat eine mittlere Tiefe von 51.7 m.
Warum die Fische im Zürichsee die Tiefe meiden
Fische können die tiefere Hälfte des Untersees nicht nutzen. Im September 2014 lag der Sauerstoffgehalt an allen drei Messstationen unterhalb von 15 m unter 6 mg/l. An der tiefsten Stelle bei Thalwil gab es zwei Zonen mit unter 4 mg/l, in 12 bis 27 m Tiefe und von 85 m bis zum Seegrund. Diese Zonen treten seit Beginn der Zeitreihen 1940 in den meisten Jahren auf (Projet Lac Zürichsee, 2017).
Die Folge ist messbar. Unterhalb von 80 m wurden im Untersee gar keine Felchen mehr gefangen. Der See hat also nicht nur weniger Fisch, er hat weniger nutzbaren Raum.
Warum fängt man dann so selten etwas Grosses? Auch darauf gibt die Erhebung eine Antwort. Die Echolotaufnahmen zeigen, dass im Zürichsee zwar viele, aber vorwiegend kleine Fische vorhanden sind und Fische grösser als etwa 30 cm selten sind. Knapp 75 Prozent aller Einzelfischechos stammten aus der Tiefenschicht zwischen 5 und 15 m.
Die Aufteilung der Lebensräume ist klar strukturiert. Im Freiwasser dominieren die Felchen. Am Grund dominieren Kaulbarsch, Flussbarsch und Rotauge. Wer im Sommer im Freiwasser fischt, fischt also in einer anderen Fischgemeinschaft als wer am Grund fischt.
Dazu kommt die Erwärmung. Die Oberflächentemperatur des Zürichsees ist zwischen 1937 und 2016 in einigen Monaten um rund 2 Grad Celsius gestiegen, besonders ausgeprägt gegen Ende der 1980er-Jahre. Stärkere Sommerschichtung, schwächere Winterzirkulation und eine Ausweitung der sauerstoffarmen Zonen sind die direkten Folgen.
Welche Fische werden im Zürichsee tatsächlich gefangen?
Am Zürichsee braucht es für Fang und Entnahme eines Eglis im Durchschnitt 1.7 Stunden, für eine Felche rund 2.4 Stunden. Erstmals erhoben wurde 2025 diese Kennzahl Fang pro Aufwand. Der Gesamtfang im zürcherischen Teil lag 2025 bei 77'401 Kilogramm, 27 Prozent unter dem Zehnjahresdurchschnitt (Jahresbericht Fischerei 2025, Kanton Zürich, 2026).
Für den gesamten Zürich- und Obersee, also Angel- und Berufsfischerei aller vier Konkordatskantone zusammen, sieht die Bilanz 2025 so aus:
Art | 2025 (kg) | 2024 (kg) | Ø 10 Jahre (kg)
Forellen | 935 | 982 | 1'622
Felchen | 116'661 | 111'408 | 97'619
Albeli | 4'004 | 5'337 | 10'219
Hecht | 13'677 | 20'909 | 18'759
Egli | 15'693 | 29'177 | 32'415
andere | 28'452 | 40'411 | 48'895
Total | 179'422 | 208'224 | 209'529
\ Die Werte für 2024 wurden infolge einer nachträglichen Datenbereinigung bei den Felchenerträgen korrigiert. Quelle: Konkordatsbericht 2025, erschienen Juni 2026.
Der Gesamtfang 2025 lag mit 179'422 kg um 14 Prozent unter dem Vorjahr und etwas unter dem langjährigen Mittel. Der Felchenanteil stieg gleichzeitig auf 65 Prozent, nach rund 54 Prozent im Jahr 2024. Ein schwaches Jahr insgesamt also, aber ein starkes Felchenjahr.
Eine methodische Einordnung gehört zwingend zum Egli-Rückgang. Seit 2025 muss im Fangbuch die Länge statt des Gewichts eingetragen werden. Nach Stückzahl beträgt der Rückgang deshalb nur 22 Prozent statt der bei den Kilogramm sichtbaren Halbierung. Die einzige Zunahme 2025 im zürcherischen Teil war die Forelle mit plus 37 Prozent auf 0.7 t.
Das Interesse am Fischen wächst trotzdem. An den grossen Zürcher Seen wurden 2025 insgesamt 13'162 Patente verkauft, 7 Prozent mehr als 2024. Der Zuwachs geht vor allem auf rund 700 zusätzliche Patente am Zürichsee zurück, überwiegend Tagespatente.
Besatz: welche Fische im Zürichsee der Mensch nachliefert
Ein grosser Teil der Zürichsee Fische stammt aus der Fischzuchtanlage Stäfa. 2025 wurden aus 68'280'000 eingelegten Sandfelchen-Eiern 50'526'000 Brütlinge eingesetzt, dazu 19'940'000 Albeli-Brütlinge und 611'000 Seeforellen (Konkordatsbericht 2025, 2026).
Bei den Seeforellen fand 2025 kein Laichfischfang auf wilde Tiere statt. Der Bedarf liess sich vollständig aus dem Muttertierstamm decken.
Beim Hecht macht der Kanton seit 2018 gar nichts mehr. Es wird kein Hechtbesatz mehr getätigt, und die konstant guten Fangresultate beruhen allein auf natürlicher Reproduktion (Konkordatsbericht 2024, 2025). Für einen Raubfisch dieser Grösse in einem stark genutzten See ist das eine bemerkenswerte Bilanz.
Beim Seesaibling geht der Kanton einen anderen Weg. Weil im Zürichsee geeignete natürliche Laichplätze fehlen, legte ein Förderprojekt der ZHAW im November 2025 an zwei Standorten, an der Halbinsel Au und bei Meilen, in rund 50 m Wassertiefe grobe, sedimentfreie Kiesschüttungen als künstliche Laichgründe an. Bereits einen Monat später wurden dort erstmals Seesaiblinge gesichtet, überwacht mit Unterwasser-Video und Hydrophon.
Welche Arten sind eingewandert, welche verschwunden?
14 der 40 bestimmbaren Arten des Zürichsees sind gebietsfremd: Sonnenbarsch, Forellenbarsch, Karausche, Goldfisch, Karpfen, Schwarzfeder, Dreistachliger Stichling, Katzenwels, Kaulbarsch, Zander, Kanadische Seeforelle, Bachsaibling, Regenbogenforelle und Wels. Der Kaulbarsch war 2014 im Obersee mit 692 Individuen die zweithäufigste Art überhaupt (Projet Lac Zürichsee, 2017).
Genau diese hohe Abundanz des Kaulbarsches in der bodennahen Zone bezeichnet der Bericht als die wesentliche Abweichung des Obersees vom ursprünglichen Zustand. Der naturnähere der beiden Becken hat also seine eigene Baustelle.
In der Artenfundliste des Zürichsees ist die Schwarzmundgrundel nicht aufgeführt. Wer im Netz liest, sie sei im Zürichsee angekommen, findet dafür in der einzigen systematischen Erhebung keine Grundlage.
Auf der anderen Seite stehen die Verluste. Der Lachs war nur saisonal im See vorhanden und gilt heute im Zürichsee als ausgestorben. Conrad Gessner beschrieb 1575 eine kleinwüchsige Tiefseeform des Seesaiblings im Zürichsee, die heute als verschollen gilt und wahrscheinlich ausgestorben ist. Die Elritze ist möglicherweise noch in Zuflüssen vorhanden, offenbar aber sehr selten.
Ein Lichtblick ist die Nase. Sie wurde im Winter 2020/2021 nach Jahrzehnten wieder vereinzelt im Zürichsee gefangen (schweizerfisch.ch, 2021) und gilt weiterhin als sehr selten. Das Arterhaltungsprojekt Nase im Linthkanal läuft weiter, 2024 und 2025 liess sich in der Murg allerdings kein Laichfischfang durchführen.
Die Quaggamuschel im Zürichsee seit September 2024
Im September 2024 wurden erstmals Quaggamuscheln im Zürichsee entdeckt. Als Folge werden seit 2025 keine Forelleneinsätze in anderen Einzugsgebieten mehr mit Brutmaterial aus der Fischzucht Stäfa vorgenommen. Die Muschel filtert Phytoplankton, das dem Zooplankton und damit den Felchen als Nahrungsgrundlage fehlt (Konkordatsbericht 2025, 2026).
Der Konkordatsbericht 2024 beschreibt den Fund und die Risiken direkt: Die invasive Muschel verdrängt einheimische Tierarten, kann Wasserfassungen für Trinkwasser und Energienutzung verstopfen sowie Ufer- und Hafenanlagen überwuchern (Konkordatsbericht 2024, 2025).
Für Fische zählt vor allem der Weg über das Nahrungsnetz. Die Eawag beschreibt den Mechanismus so: Durch die hohe Filtrationsrate wird das Phytoplankton stark reduziert, das anderen Organismen wie den Wasserflöhen als Nahrungsgrundlage fehlt (Eawag, Themen im Fokus, abgerufen 2026). Zooplankton wiederum ist die Nahrungsgrundlage vieler Fische, allen voran der Felchen. Ein direkt gemessener Effekt auf die Zürichsee-Bestände ist bisher nicht publiziert, und keiner der Berichte stellt einen Zusammenhang zu den tieferen Fängen 2025 her.
Der erste Schweizer Fund der Quaggamuschel gelang 2014 in einer Umwelt-DNA-Probe aus dem Rhein bei Basel. Eine Eawag-Studie prognostizierte 2023 für betroffene Seen eine Zunahme der Muschelbiomasse um den Faktor 9 bis 20 innerhalb von 22 Jahren (Eawag, 2023). Zum Zeitpunkt dieser Publikation galt der Zürichsee noch als nicht betroffen. Zehn Monate später kam der Erstnachweis.
Im Regelwerk hat der Fund bereits Spuren hinterlassen. Wer mit einem immatrikulierten Schiff von einem Gewässer in ein anderes wechseln will, muss dies vorab melden und das Schiff fachgerecht reinigen lassen. Die Pflicht gilt für alle Konkordatsseen, also Zürichsee, Obersee und Walensee.
Kann man Fisch aus dem Zürichsee essen?
Ja, mit einer Einschränkung: Für selbst gefangenen Fisch aus dem Zürichsee gibt es keine amtliche Verzehrwarnung, denn die PFAS-Höchstwerte gelten nur für gewerblich vermarkteten Fisch. Beim Hecht überschritt im Zürichsee allerdings 1 von 10 Proben den PFOS-Höchstwert (Bericht PFAS in Speisefischen, Februar 2025).
Dahinter steht eine amtliche Messkampagne. Das Kantonale Labor liess 130 Fische aus Zürichsee, Greifensee und Pfäffikersee auf 20 PFAS-Verbindungen untersuchen, beprobt im Sommer 2024. Sämtliche Felchen-, Albeli-, Egli- und Schwalen-Proben lagen unter den gesetzlichen Höchstwerten, nur der Hecht fiel aus dem Rahmen.
In allen 130 Fischen fanden sich PFAS-Verbindungen, von den 20 getesteten Substanzen wurden 9 nachgewiesen. PFOS machte im Zürichsee rund 73 Prozent der Gesamtbelastung aus. Zum Vergleich bei den Hechtproben: Am Greifensee überschritten 3 von 10 den Höchstwert, am Pfäffikersee 5 von 10. Die Regeln und Fischarten des kleinsten der drei Seen haben wir im Beitrag zum Fischen am Pfäffikersee zusammengefasst.
Die Höchstwerte gelten seit dem 1. Februar 2024: für Hecht 7 µg/kg PFOS und 8 µg/kg in der Summe, für Felchen, Egli und Schwale 35 µg/kg PFOS und 45 µg/kg in der Summe.
Warum diese Werte für dich rechtlich nicht bindend sind: Sie gelten nur für Fische, die als Lebensmittel in Verkehr gebracht werden. Für Fische aus dem Eigenfang gelten sie nicht, dort liegt die Entscheidung über den Verzehr in der Eigenverantwortung der Fischerinnen und Fischer. Die Messkampagne stammt aus dem Sommer 2024, der Bericht vom Februar 2025. Den aktuellen Stand und allfällige neuere Kampagnen findest du auf der PFAS-Seite des Kantons (Kanton Zürich, abgerufen 2026).
Häufig gestellte Fragen
Was für Fische hat es im Zürichsee?
41 dokumentierte Arten, davon 26 einheimische und 14 eingeführte (Eawag, Projet Lac, Erhebung 2014, Bericht 2017). Die häufigsten sind Egli, Rotauge und Kaulbarsch, wirtschaftlich am wichtigsten sind die Felchen. Dazu kommen Hecht, Seeforelle, Seesaibling, Zander, Trüsche, Wels und die klassischen Friedfische.
Hat der Hecht im Zürichsee eine Schonzeit?
Nein. In den Vorschriften für den Zürichsee ist für den Hecht weder eine Schonzeit noch ein Mindestmass festgelegt, es gilt nur eine Tagesfanglimite von 5 Stück (Merkblatt Fanglimiten, Januar 2026). Am Greifensee und Pfäffikersee gelten dagegen 45 cm und eine Schonzeit vom 1. März bis 30. April.
Welcher Fisch wird im Zürichsee am meisten gefangen?
Die Felchen. 2025 machten sie 65 Prozent des Gesamtfangs von Zürich- und Obersee aus, 116'661 Kilogramm von insgesamt 179'422 Kilogramm (Konkordatsbericht 2025, erschienen Juni 2026). Danach folgen Egli mit 15'693 Kilogramm und Hecht mit 13'677 Kilogramm. Für eine Felche braucht es im Schnitt 2.4 Stunden.
Welche Fische sind im Zürichsee geschützt?
Ganzjährig geschützt ist die Äsche. Ganzjährig geschont sind zudem die Arten nach Anhang 1 VBGF, im Zürichsee namentlich Aal, Nase und Bachneunauge (§ 14 Abs. 1).
Fazit
41 dokumentierte Arten, drei endemische Felchen, ein totgeglaubter Schweber, der doch noch da ist, und eine Rechtslage, die weniger reguliert als die Nachbarseen: Der Zürichsee ist deutlich vielfältiger, als er von der Promenade aus wirkt. Wer ihn befischt, sollte die vier Artengruppen mit Schonzeit und Mindestmass im Kopf haben, denn sie sind die einzigen, bei denen ein Fehler wirklich teuer wird. Wo genau Du am See stehen darfst, mit welchem Gerät und mit welchem Patent, steht im Guide zum Fischen am Zürichsee. Und wenn Du die Arten nicht nur kennen, sondern selbst fangen willst, brauchst Du den SaNa-Ausweis. Unsere Tageskurse in Uster, Gossau ZH und Bülach bringen Dich in einem Tag dorthin, Details findest du im SaNa-Kurs Zürich.





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