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Fischen am Thunersee: Dein Guide für Forellen, Felchen und Egli

  • Autorenbild: Christoph Bachmann
    Christoph Bachmann
  • 25. März
  • 9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 26. März

Der Thunersee beherbergt 12 endemische Arten und besitzt damit den höchsten Einzigartigkeitsindex aller Schweizer Seen (EAWAG, 2020). Kein anderes Gewässer in der Schweiz bietet eine vergleichbare Vielfalt an Felchen, Saiblingen und weiteren Fischarten. Für Anglerinnen und Angler ist das eine grossartige Ausgangslage.


Ob Du mit der Gambe auf Felchen fischst, mit der Schleppangel eine Seeforelle suchst oder vom Ufer aus Egli fängst: Der Thunersee hat für jeden Stil etwas zu bieten. In diesem Guide findest Du alles Wichtige zu Fischarten, Vorschriften, Patentpreisen und den besten Stellen. So bist Du für Deinen nächsten Angeltag im Berner Oberland bestens vorbereitet. Falls Du verschiedene Gewässer vergleichen willst, schau Dir unsere Übersicht der besten Seen zum Fischen in der Schweiz an.

«Der Thunersee ist mit 12 endemischen Arten der artenreichste See der Schweiz (EAWAG, 2020). Das Freiangelrecht erlaubt Uferfischen ohne Patent. Für Felchen, Seeforellen und Egli gelten kantonale Schonzeiten und Fangbeschränkungen. Beste Stellen: Spiez-Faulensee, Beatenbucht und Kanderdelta.»

Was macht den Thunersee als Angelgewässer besonders?

Mit einer Fläche von 47,85 km² ist der Thunersee der grösste See, der vollständig in einem einzigen Kanton liegt (Dewiki). Seine maximale Tiefe von 217 Metern und die mittlere Tiefe von rund 136 Metern schaffen Lebensräume für Fische in verschiedensten Tiefenzonen.


Der See erstreckt sich über 17,5 Kilometer Länge bei einer maximalen Breite von 3,5 Kilometern. Er liegt auf 558 Metern über Meer im Herzen des Berner Oberlandes. Die Aare fliesst vom höher gelegenen Brienzersee über das Bödeli bei Interlaken in den Thunersee und verlässt ihn bei Thun wieder.


Neben der Aare als Hauptzufluss speisen auch die Kander, der Lombach und mehrere kleinere Bäche den See. Dieses Zusammenspiel aus alpinen Zuflüssen, Tiefenwasser und unterschiedlichen Uferzonen schafft optimale Bedingungen für eine aussergewöhnliche Fischvielfalt. Die Kander bringt kaltes, nährstoffreiches Wasser aus dem Gasterntal, was besonders für die Felchenbestände von Bedeutung ist.


Am Nordufer liegen Thun, Hilterfingen, Oberhofen und Sigriswil mit den Ortschaften Gunten und Merligen. Das Südufer teilen sich Spiez, Krattigen, Leissigen und Därligen. Viele dieser Orte bieten gute Zugänge zum Wasser und sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.


Welche Fischarten leben im Thunersee?

Mindestens 21 Arten wurden bei der wissenschaftlichen Bestandsaufnahme des Projet Lac gefangen, insgesamt sind bis zu 36 Arten dokumentiert (EAWAG). 12 davon kommen weltweit nur hier vor. Dieser Reichtum macht den Thunersee für Forschung und Fischerei gleichermassen interessant.


7 Felchenarten: Weltweit einzigartig

«Nirgends gibts so viele Felchenarten wie im Thuner- und im Brienzersee», titelte die Berner Zeitung nach der Veröffentlichung einer Studie von Universität Bern und EAWAG im November 2020 (Berner Zeitung, 2020). Sieben verschiedene Felchenarten teilen sich das Thuner- und Brienzersee-System. Diese Vielfalt ist weltweit beispiellos.


Die sieben Arten im Überblick:

  • Albock (Coregonus acrinasus): Eine spitznasige Art, seit dem Mittelalter im Thunersee dokumentiert. Er kommt nur hier vor.

  • Brienzlig (Coregonus albellus): Die kleinste Felchenart, in beiden Seen heimisch.

  • Kropfer (Coregonus profundus): Ein Tiefwasserfelchen, der in den grossen Tiefen des Thunersees lebt.

  • Balchen (Coregonus alpinus): Die grösste Felchenart, ebenfalls in beiden Seen vertreten.

  • Felchen (Coregonus fatioi): In Thuner- und Brienzersee anzutreffen.

  • Coregonus steinmanni: Erst 2018 entdeckt und nur im Thunersee nachgewiesen.

  • Coregonus brienzii: Die einzige endemische Felchenart, die ausschliesslich im Brienzersee vorkommt.


Felchen machen über 94 % des Ertrags am Thunersee aus (Berner Oberländer). Wer sich vertieft mit Fangmethoden beschäftigen will, findet demnächst in unserem Guide zum Felchen fischen detaillierte Anleitungen zur Gambe und anderen Techniken.


Seeforelle: Schleppen und Uferfischerei

Die Seeforelle gehört zu den begehrtesten Fischen im Thunersee. Mit einem Mindestmass von 45 cm sind die gefangenen Exemplare stattlich. Besonders im Februar ziehen Seeforellen ufernah, was die Uferfischerei in dieser Zeit besonders produktiv macht.


Vom Boot aus ist Schleppangeln (Trolling) die gängigste Methode (BKFV). Vom Ufer bietet sich das Spinnfischen an. Wer mehr über Forellentechniken erfahren möchte, findet demnächst in unserem Artikel über Forellen fischen in der Schweiz weiterführende Tipps.


Egli, Hecht und weitere Arten

Der Egli (Flussbarsch) ist numerisch die häufigste Fischart im Thunersee (EAWAG). Er besiedelt die Uferregionen im ganzen See und ist besonders in Hafenanlagen, Bojenfeldern und Krautbetten anzutreffen. Im August erreicht die Egli-Fischerei ihren Höhepunkt.


Daneben leben Hechte, Trüschen, Alet, Barben, Rotaugen und Elritzen im See. Die Äsche ist im Thunersee ganzjährig geschützt und darf nicht befischt werden. Auch Seesaiblinge kommen in fünf verschiedenen Formen vor, die alle als endemisch gelten.


Welche Regeln gelten beim Fischen am Thunersee?

Im Kanton Bern gelten seit dem 1. Januar 2026 aktualisierte Schonzeiten und Mindestmasse (Kanton Bern, 2026). Das Einhalten dieser Vorschriften ist Pflicht für alle Anglerinnen und Angler, unabhängig vom Patent.


Schonzeiten und Mindestmasse

Die folgende Tabelle zeigt die aktuell gültigen Regelungen:


Fischart | Mindestmass | Schonzeit


Felchen | 25 cm | 01.10. bis 31.12.


Seesaibling | 22 cm | 01.10. bis 31.12.


Bach- und Seeforelle | 45 cm | 01.09. bis 31.01.


Kanadische Seeforelle | 22 cm | 01.11. bis 31.12.


Hecht | 45 cm | 01.03. bis 30.04.


Egli (Flussbarsch) | 15 cm | keine


Äsche | ganzjährig geschützt | ganzjährig


Fische, die das Mindestmass nicht erreichen, müssen sofort und schonend zurückgesetzt werden. Miss den Fisch von der Schnauzenspitze bis zum Ende der Schwanzflosse. Bei Unsicherheiten: lieber zurücksetzen.


Fangzahlbeschränkungen

Pro Tag gelten klare Obergrenzen:


Fischart | Maximaler Tagesfang


Felchen | 15 Stück (seit 2024)


Forellen (See- und Bachforelle) | 3 Stück


Hecht | 5 Stück


Egli (Flussbarsch) | 100 Stück


Seesaibling | 6 Stück


Die Felchen-Begrenzung auf 15 Stück pro Tag wurde 2024 eingeführt. Früher galt kein Limit. Diese Massnahme soll die Bestände langfristig schützen.


Nachtfischen

Nachtfischen ist im Kanton Bern grundsätzlich verboten. Die genauen Zeiten unterscheiden sich je nach Jahreszeit:


  • Sommerzeit: Fischen verboten von 24:00 bis 05:00 Uhr

  • Winterzeit: Fischen verboten von 20:00 bis 06:00 Uhr


Diese Zeiten gelten für alle Gewässer im Kanton Bern, also auch für den Thunersee. Plane Deinen Angeltag entsprechend, besonders in den Wintermonaten, wenn das Zeitfenster deutlich kürzer ausfällt.


Freiangelrecht am Thunersee

Am Thunersee darfst Du mit einer Angelrute vom Ufer aus ohne Patent fischen. Das ist eine grossartige Möglichkeit für Einsteiger und Gelegenheitsfischer. Die Bedingungen sind klar geregelt:

  • Maximal 1 Angelrute

  • Einfacher Angelhaken ohne Widerhaken

  • Kein lebender oder toter Köderfisch erlaubt

  • Nur vom Ufer aus, nicht von Booten oder schwimmenden Stegen


Trotz Freiangelrecht gelten sämtliche Schonzeiten, Mindestmasse und Fangbeschränkungen. Wer auf dem Boot fischen will, braucht zwingend ein Patent. Mehr zum Thema Patent und Freiangelrecht findest Du in unserem Artikel über den Angelschein in der Schweiz.


Was kostet ein Fischereipatent für den Thunersee?

Ein Tagespatent für den Thunersee kostet 32.- CHF, das Jahrespatent für Kantonsansässige 250.- CHF plus 50.- CHF Hegebeitrag (Kanton Bern). Für Nicht-Ansässige verdoppelt sich der Preis beim Monats- und Jahrespatent.


Hier die vollständige Preisübersicht:


Patent | Ansässige (CHF) | Nicht-Ansässige (CHF)


Tagespatent | 32.- | 32.-


Wochenpatent | 100.- | 100.-


Monatspatent | 180.- | 360.-


Jahrespatent | 250.- + 50.- Hege | 500.- + 50.- Hege


Jugend (unter 16) Jahres | 72.- | 72.-


Lehrling (17-25) Jahres | 125.- | 125.-


Gastpatent | 85.- | 85.-


Für das Jahres- und Monatspatent benötigst Du einen gültigen SaNa-Ausweis. Tages- und Wochenpatente sind ohne SaNa erhältlich. Patente kannst Du online über den efj-shop oder die App «Fischen Bern» beziehen.


Wer noch keinen SaNa-Ausweis hat, kann diesen über einen SaNa-Kurs erwerben. Der Kurs dauert einen Tag und berechtigt Dich zum Bezug von Jahres- und Monatspatenten in der ganzen Schweiz.


Für Jugendliche unter 16 Jahren gibt es ein vergünstigtes Jahrespatent für 72 CHF. Auch Lehrlinge zwischen 17 und 25 Jahren profitieren von einem reduzierten Tarif. Diese Preise gelten unabhängig vom Wohnsitz.


Wo sind die besten Angelstellen am Thunersee?

Der Bernisch-Kantonale Fischereiverband (BKFV) empfiehlt mehrere Hotspots am Thunersee (BKFV). Die besten Stellen variieren je nach Zielfisch und Methode.


Spiez bis Faulensee

Die Uferstrecke zwischen Spiez und Faulensee gehört zu den produktivsten Abschnitten für Seeforellen. Besonders im Februar, wenn die Forellen ufernah ziehen, sind hier gute Fänge möglich. Die Kombination aus tiefem Wasser nahe am Ufer und Zuflüssen macht diesen Bereich attraktiv.


Leissigen bis Därligen

Dieser Abschnitt am Südufer bietet ebenfalls gute Chancen auf Seeforellen vom Ufer aus. Die Steiluferbereiche erlauben es, schnell tiefes Wasser zu erreichen. Besonders Spinnfischer schätzen diese Stelle.


Spiezberg und Beatenbucht

Für Schleppfischer sind der Bereich vor dem Spiezberg und die Beatenbucht die Top-Adressen. Hier lässt sich mit dem Boot gezielt in verschiedenen Tiefen fischen. Die Beatenbucht bietet zudem wind­geschützte Bereiche, was an unruhigen Tagen ein Vorteil sein kann.


Kanderdelta

Das Delta der Kander ist ein bekannter Hotspot. Hier mündet einer der grössten Zuflüsse in den See und bringt Nährstoffe und Futter mit. Verschiedene Fischarten halten sich regelmässig im Bereich von Flussmündungen auf. Das Kanderdelta ist daher sowohl für Ufer- als auch für Bootsfischer interessant.


Hilterfingen

Am Nordufer bei Hilterfingen bieten sich im Februar gute Chancen auf Seeforellen. Die Strecke ist von Thun aus gut erreichbar und eignet sich auch für spontane Angelausflüge nach Feierabend, sofern die Lichtverhältnisse es noch zulassen.


Wann fängt man am besten welchen Fisch?

Die beste Fangzeit am Thunersee variiert stark nach Fischart. Felchen beissen von April bis Juli am besten, während Egli im August Hochsaison haben.


Fischart | Beste Fangzeit


Felchen | April bis Juli


Seesaiblinge | August und September


Seeforellen | Februar bis August (Ufer besonders im Februar)


Egli | August


Die Felchensaison startet im Frühling, wenn sich die Fische zum Laichen in bestimmten Tiefen sammeln. Von April bis Juli ist die Hegene besonders effektiv. Beachte aber die Schonzeit ab dem 1. Oktober.


Seeforellen sind ganzjährig interessant, doch die Uferfischerei im Februar ist besonders vielversprechend. In dieser Zeit ziehen grosse Forellen in Ufernähe und lassen sich mit Spinnködern fangen. Ab September beginnt die Schonzeit und dauert bis Ende Januar.


Wer Egli fangen will, sollte den August anpeilen. Dann sind die Barsche aktiv und in den Uferregionen gut erreichbar. Im Vergleich zu anderen Schweizer Seen wie dem Bodensee oder dem Vierwaldstättersee hat der Thunersee eine etwas kürzere, aber intensive Egli-Saison.


Welche Methoden funktionieren am Thunersee?

Die drei wichtigsten Methoden für den Thunersee sind Hegenenfischen auf Felchen, Schleppangeln auf Seeforellen und Spinnfischen auf Egli und Hecht (BKFV). Jede Methode hat ihre eigenen Anforderungen.


Hegenenfischen auf Felchen

Die Gambe (auch Hegene genannt) ist die klassische Methode für Felchen. Dabei werden mehrere kleine Nymphen an kurzen Seitenarmen übereinander montiert und vertikal vom Boot aus gefischt. Die richtige Tiefe zu finden ist entscheidend. Im Frühling stehen Felchen oft in Tiefen zwischen 10 und 30 Metern, im Sommer teils tiefer.


Neben der Gambe funktionieren auch Unterwasser- und Überwasserzapfen-Methoden. Diese erlauben es, grössere Flächen abzusuchen. Die Köder sind in der Regel kleine Nymphen.


Schleppangeln auf Seeforellen

Trolling ist die effizienteste Methode, um grosse Seeforellen zu finden. Du brauchst ein Boot, Downrigger oder Bleigewichte und verschiedene Schleppköder. Die Bereiche vor dem Spiezberg und der Beatenbucht sind besonders ergiebig.


Die Saison für Schleppangler reicht von Februar bis August. Im Frühling fischst Du eher flach, im Sommer musst Du den Köder in grössere Tiefen bringen. Achte auf die Schonzeit ab September.


Uferfischerei auf Egli und Hecht

Egli fängst Du am besten mit kleinen Gummifischen, Twistern oder Naturködern wie Wurm. Konzentriere Dich auf Strukturen: Hafenmauern, Bojenfelder und Krautbetten. Leichte Ruten und feine Schnüre machen den Egli-Fang besonders unterhaltsam.


Für Hechte brauchst Du stärkeres Gerät und grössere Köder. Wobbler, Blinker und Gummifische in 10 bis 15 cm Länge sind gute Optionen. Der Hecht hat mit 45 cm ein hohes Mindestmass. Beachte die Schonzeit von März bis April.


Berufsfischerei: Ein Traditionsgewerbe im Wandel

Heute sind noch 5 Berufsfischer am Thunersee tätig, in den 1980er-Jahren waren es 8 bis 10 (Berner Zeitung). Der jährliche Fang ist von ehemals 300 bis 400 Tonnen auf aktuell 15 bis 20 Tonnen gesunken, davon 95 % Felchen. Die Gründe dafür sind komplex: veränderte Nährstoffverhältnisse, Klimawandel und ökologische Veränderungen im See spielen eine Rolle.


Für Sportfischer bedeutet das: Der Thunersee ist kein «leicht zu befischendes» Gewässer. Geduld, die richtige Technik und Kenntnis der Bedingungen sind wichtig. Doch genau das macht den Reiz aus. Wer seine Hausaufgaben macht und die richtigen Stellen zur richtigen Zeit befischt, wird belohnt.


Häufig gestellte Fragen

Kann man am Thunersee ohne Patent fischen?

Ja. Am Thunersee gilt das Freiangelrecht des Kantons Bern. Du darfst mit einer Angelrute und einfachem Haken ohne Widerhaken vom Ufer aus fischen. Kein Köderfisch erlaubt. Schonzeiten, Mindestmasse und Fangbeschränkungen gelten trotzdem. Für das Fischen vom Boot brauchst Du ein Patent.


Was kostet ein Fischereipatent für den Thunersee?

Ein Tagespatent kostet 32.- CHF, ein Jahrespatent für Kantonsansässige 250.- CHF plus 50.- CHF Hegebeitrag (Kanton Bern). Für Nicht-Ansässige liegt das Jahrespatent bei 500.- CHF plus Hege. Jugendliche unter 16 zahlen nur 72.- CHF. Tages- und Wochenpatente benötigen keinen SaNa-Ausweis.


Welche Fischarten gibt es im Thunersee?

Bis zu 36 Arten sind im Thunersee dokumentiert, darunter 12 endemische Arten (EAWAG, 2020). Besonders bekannt sind die 7 Felchenarten, Seeforellen, Egli, Hechte und Seesaiblinge. Der Thunersee hat den höchsten Einzigartigkeitsindex aller Schweizer Seen. Die Äsche ist ganzjährig geschützt.


Wann ist die beste Zeit zum Fischen am Thunersee?

Die beste Zeit hängt von der Zielfischart ab (BKFV). Felchen beissen von April bis Juli am besten. Seeforellen fängt man vom Ufer besonders im Februar. Egli haben im August Hochsaison. Seesaiblinge sind im August und September am aktivsten. Beachte die jeweiligen Schonzeiten.


Braucht man einen SaNa-Ausweis für den Thunersee?

Für das Jahres- und Monatspatent im Kanton Bern ist ein gültiger SaNa-Ausweis Pflicht. Tages- und Wochenpatente kannst du ohne SaNa beziehen. Auch das Freiangelrecht erfordert keinen SaNa. Für den SaNa-Kurs schau Dir die Kursangebote in Zürich und Umgebung an.


Fazit: Lohnt sich das Fischen am Thunersee?

Der Thunersee gehört zu den eindrucksvollsten Angelgewässern der Schweiz. Mit 12 endemischen Arten, 7 einzigartigen Felchenformen und einer Vielfalt an Methoden bietet er für jeden Fischertyp eine Herausforderung. Die Kombination aus Bergpanorama und erstklassigem Fischbestand macht jeden Angeltag hier besonders.


Die wichtigsten Punkte zusammengefasst: Freiangelrecht erlaubt Uferfischen ohne Patent. Ein Tagespatent kostet 32.- CHF. Felchen beissen von April bis Juli, Seeforellen besonders im Februar am Ufer. Die Strecken Spiez-Faulensee und Beatenbucht sind Top-Stellen für verschiedene Zielfische.


Wer tiefer einsteigen will, sollte mit dem Egli-Fischen vom Ufer beginnen, da braucht es weder Boot noch viel Spezialausrüstung. Für den nächsten Schritt bieten sich Felchen mit der Hegene und das Schleppfischen auf Seeforellen an. Auf der Suche nach weiteren Schweizer Angelgewässern? Dann wirf einen Blick auf unsere Artikel zum Zugersee oder zum Vierwaldstättersee.


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