Fischen mit Kindern in der Schweiz: Alter, Regeln, Gewässer
- Christoph Bachmann

- 6. Aug.
- 9 Min. Lesezeit
Im Kanton Zürich existiert keine gesetzliche Altersgrenze fürs Fischen. Das Merkblatt zur Freiangelfischerei der kantonalen Fischerei- und Jagdverwaltung verlangt für das Angeln vom trockenen Ufer weder ein Patent noch einen Sachkundenachweis, und es nennt kein Mindestalter (Kanton Zürich, Merkblatt Freiangelfischerei). Ein vierjähriges Kind darf also mit an den Greifensee. Das Fischereirecht verlangt dafür keine Begleitperson, aus Sicherheitsgründen sollte am Wasser trotzdem immer eine erwachsene Person danebenstehen, die die Vorschriften kennt. Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht, ob es erlaubt ist, sondern wo so viel beisst, dass der Nachmittag nicht nach zwanzig Minuten kippt. Dieser Artikel nennt die Gewässer beim Namen, listet die Regeln auf, die seit 2026 gelten, und beschreibt den Fisch, der Kindern die meisten Bisse liefert.
«Für das Freiangelrecht im Kanton Zürich gilt kein Mindestalter. Ohne Patent fischen Familien am Zürichsee, Greifensee, Pfäffikersee und Türlersee, vom trockenen Ufer, mit einer Rute und einem Einfachhaken ohne Widerhaken. Eine eigene Fischereiberechtigung gibt es ab dem Kalenderjahr des 10. Altersjahrs, dann mit Sachkundenachweis.»
Ein gesetzliches Mindestalter fürs Fischen gibt es im Kanton Zürich nicht
Wer im Zürcher Recht nach einer Altersgrenze sucht, findet keine. Das Freiangelrecht erlaubt die Angelfischerei vom trockenen Ufer ohne Patent und ohne Sachkundenachweis, und es knüpft diese Erlaubnis an kein Alter (Kanton Zürich, Merkblatt Freiangelfischerei).
Eine eigene Fischereiberechtigung ist etwas anderes. Jugendliche können ab dem Kalenderjahr, in dem sie das 10. Altersjahr vollenden, ein Patent erwerben, und sie müssen dafür einen Sachkundenachweis besitzen. Dieser Sachkundenachweis Fischerei, kurz SaNa, ist derselbe Ausweis, den auch Erwachsene brauchen; ein eigenes SaNa-Format für Kinder gibt es nicht. Die Altersregel steht in § 3 der Fischereiverordnung (LS 923.11 vom 18. Juni 2008), nicht im Fischereireglement, das dieselbe Paragraphennummer für das Seenpatent verwendet. Die Verordnung stammt von 2008, ist aber geltendes Recht; die Altersspanne wird durch die aktuelle Patentpreisliste bestätigt, die das Jugendpatent auf 10 bis 18 Jahre festlegt (Kanton Zürich, Preise für Fischereipatente ab dem 1. Januar 2026, Stand 26. November 2025).
Die vier Altersschwellen, die Eltern im Kanton Zürich tatsächlich betreffen:
Kein Mindestalter für das Fischen im Freiangelrecht vom Ufer.
Unter 14 Jahren: Mithilfe an der Rute einer fischereiberechtigten Person ist zulässig.
Ab dem Kalenderjahr des 10. Altersjahrs: eigene Fischereiberechtigung möglich, Sachkundenachweis vorausgesetzt.
Bis zum vollendeten 14. Altersjahr: Fischerei vom Boot nur in Begleitung einer mindestens 18 Jahre alten, fischereiberechtigten Person. Das Zusatzpatent Boot gibt es entsprechend erst ab 14 Jahren.
Ein pauschales «ab X Jahren darf mein Kind fischen» existiert im Zürcher Recht also nicht.
Darf mein Kind an meiner Rute mitfischen? Ja, unter drei Bedingungen
Für Eltern mit Patent ist § 8 des Fischereireglements die wichtigste Bestimmung überhaupt. Sie erlaubt es, ein Kind an der eigenen Berechtigung mitfischen zu lassen, ohne dass für das Kind ein Patent oder ein Sachkundenachweis nötig wird.
Inhaberinnen und Inhaber einer Fischereiberechtigung dürfen Personen unter 14 Jahren zur Mithilfe bei der Angelfischerei beiziehen, ohne zusätzliche Geräte und unter Beibehaltung der Tagesfanglimite. Fische, die die Hilfsperson fängt, müssen in der Fangstatistik der fischereiberechtigten Person eingetragen werden (Fischereireglement LS 923.12, Änderung vom 18. Dezember 2025, § 8).
In der Praxis heisst das dreierlei. Erstens: Es bleibt bei der Anzahl Ruten, die Deine Berechtigung erlaubt. Zweitens: Die Tagesfanglimite verdoppelt sich nicht. Fängt Dein Kind drei Egli, gehen diese drei Egli von Deiner Limite ab. Drittens: Der Eintrag in die Fangstatistik erfolgt auf Deinen Namen, auch wenn das Kind angeschlagen und gedrillt hat.
Diese Mithilferegelung gilt allgemein für die Angelfischerei im Kanton Zürich, also auch vom Ufer aus an Patentgewässern. Nur auf dem Hoheitsgebiet der Kantone Schwyz und St. Gallen ist sie auf die Bootsfischerei beschränkt, betrifft also den schwyzerischen und den sankt-gallischen Teil des Zürichsees sowie den Obersee. Für Pächterinnen und Pächter von Pachtrevieren kommt zusätzlich die Regelung nach § 16 des Fischereigesetzes zur Anwendung, was eine Ergänzung ist und keine Einschränkung der allgemeinen Erlaubnis.
Fischen mit Kindern ohne Patent im Kanton Zürich (Freiangelrecht)
Erlaubt ist die Angelfischerei vom trockenen Ufer aus mit einer Angelrute oder Schnur mit einem einzigen Köder mit einem Einfachhaken ohne Widerhaken. Als Köder zugelassen sind natürliche Köder, Lebensmittel sowie künstliche Fliegen; seit der Reglementsänderung vom 18. Dezember 2025 sind Fliegen nur mit der Fliegenrute und nur bis Hakengrösse 8 zulässig (§ 15 Abs. 3 Fischereireglement ZH). Köderfische sind ausgenommen. Das gilt am Zürichsee, Greifensee, Pfäffikersee und Türlersee (Kanton Zürich, Merkblatt Freiangelfischerei).
Zwei Details werden regelmässig übersehen. Am Zürichsee ist die Freiangelfischerei zeitlich begrenzt, in der Sommerzeit auf 04.00 bis 23.00 Uhr und in der Winterzeit auf 05.00 bis 22.00 Uhr. An Greifensee, Pfäffikersee und Türlersee gilt keine solche Beschränkung. Und: Freiangelfischer haben kein Uferbegehungsrecht. § 9 Absatz 3 des Fischereigesetzes hält ausdrücklich fest, dass dieses Recht ihnen nicht zusteht (Kanton Zürich, Auszug aus den Fischereivorschriften, 2019). Mit Kind bedeutet das: nur öffentlich zugängliche Uferabschnitte, keine Abkürzung über eine Privatwiese. Wer speziell den Greifensee im Blick hat, findet die Details dazu im Beitrag darf mein Kind im Greifensee fischen, und die Uferabschnitte samt Fischbestand sind in fischen am Greifensee, das musst Du wissen beschrieben.
Drei Flussabschnitte, die nur Jugendlichen unter 18 offenstehen
Das ist der am wenigsten bekannte Teil des Zürcher Merkblatts: Jugendlichen unter 18 Jahren ist das Fischen mit der Freiangel-Ausrüstung von 7.00 bis 19.00 Uhr an drei zusätzlichen Abschnitten ohne Bewilligung gestattet. Erstens an der Limmat am linken Ufer des Stadthausquais, vom Steg zum Bauschänzli abwärts bis zur Münsterbrücke. Zweitens an der Limmat am rechten Ufer des Neumühlequais, vom Kino Walche abwärts bis zur Garageneinfahrt des Hotels Marriott. Drittens am Rhein, in der oberen Hilfsstauhaltung unmittelbar unterhalb des Känzelis beim Kraftwerk Rheinau bis zur rund 150 Meter flussabwärts gelegenen Grenztafel.
Beide Limmat-Abschnitte liegen mitten in der Stadt Zürich und sind mit dem öffentlichen Verkehr direkt erreichbar. Für Familien ohne Auto ist das die realistischste Variante eines spontanen Nachmittags am Wasser, und sie kostet keinen Franken.
Welcher Kanton was zulässt, ist im Überblick zum Freiangelrecht in der Schweiz zusammengestellt. Wo genau die Grenze zwischen patentfrei und sachkundepflichtig verläuft, klärt der Beitrag Angeln ohne Angelschein: Wo das in der Schweiz erlaubt ist.
Egli ist der Fisch, mit dem Kinder nichts falsch machen können
Der Egli, wissenschaftlich Perca fluviatilis und andernorts Flussbarsch genannt, ist im Zürcher Fischereireglement weder mit einer Schonzeit noch mit einem Fangmindestmass aufgeführt. Er erscheint einzig in der Tagesfanglimite mit 50 Stück pro Person und Tag (Kanton Zürich, Änderungen zum Fischereireglement vom 18. Dezember 2025, 2025). Für ein Kind bedeutet das: Kein Massband nötig, keine Kalenderprüfung.
Fischart | Fangmindestmass | Schonzeit | Tagesfanglimite ab 2026
Egli | keines aufgeführt | keine aufgeführt | 50 Stück
Forellen (Greifensee, Pfäffikersee, Türlersee) | 40 cm | 1. Oktober bis 25. Dezember | 2 Stück (vorher 4)
Forellen (Zürichsee, Obersee) | 40 cm | 1. Oktober bis 25. Dezember | 4 Stück
Felchenartige | 25 cm | 20. November bis 31. Dezember | 10 Stück
Seesaibling (Zürichsee, Obersee) | 25 cm | 1. Oktober bis 25. Dezember | 5 Stück (vorher 10)
Hecht (Greifensee, Pfäffikersee, Türlersee) | 45 cm | 1. März bis 30. April | 5 Stück
Zander | 40 cm | 1. April bis 31. Mai | keine gesonderte Angabe
Äsche (ganzer Kanton) | - | ganzjährig geschützt | kein Fang zulässig
Quellen: Kanton Zürich, Änderungen zum Fischereireglement, 2025, und Fischereikommission Zürichsee und Obersee, Beschluss vom 16. Juni 2025, 2025.
Auch das Rotauge ist in den Zürcher Vorschriften nicht mit Schonzeit oder Mindestmass aufgeführt. Das Schweizer Fachmagazin Petri Heil empfiehlt für den Einstieg das Stippfischen an einem Teich oder See mit vielen kleinen Rotaugen, Lauben und Haseln, weil Kinder häufige Bisse brauchen und nicht grosse Fische (Petri Heil, 7 Tipps zum Angeln mit Kindern, 2021). Das ist ein Erfahrungsbericht, keine Studie, deckt sich aber mit dem, was am Ufer funktioniert.
Für den Egli spricht die Saison: Als beste Zeit gelten Sommer und Herbst, weil sich die Fische dann in Ufernähe aufhalten. Ausrüstungsseitig reicht eine kurze, leichte Rute, mit der ein Kind selbst werfen kann. Welche Länge und welches Wurfgewicht in welchem Alter passen, steht im Beitrag zur passenden Angelrute für Dein Kind. Kleine Würmer, Maden und Mais reichen als Köder, aufwendige Montagen bringen an diesem Punkt nichts. Fischen lernen Kinder ohnehin am schnellsten dort, wo etwas beisst, nicht dort, wo die Montage am elegantesten ist.
Am Angelteich braucht Ihr weder Patent noch Sachkundenachweis
Wenn der erste Versuch am See ergebnislos bleibt, ist der Angelteich die Versicherung. Bei Fischereianlagen wird kein Fischereipatent und kein SaNa-Ausweis verlangt, die Fische stehen dicht, und die Betreiber leihen Ruten aus. Die Altersregeln unterscheiden sich allerdings von Betrieb zu Betrieb, und sie sind Betreiberregeln, kein Kantonsrecht.
Lies dazu unseren ausführlichen Bericht «7 Angelteiche mit Preisen und Tipps.»
Ein Punkt, den Du vor der Fahrt mit dem Kind besprechen solltest: Am Angelteich darf ein gefangener Fisch nicht zurückgesetzt werden. Der Fisch muss sofort nach dem Herausnehmen fachgerecht getöten werden. Wer diese Regel erst am Teich erklärt, erklärt sie einem weinenden Kind.
Familien, die das Fischen mit Kindern zuerst begleitet ausprobieren wollen, können bei der Angelpunkt GmbH einen dreistündigen Schnupperkurs in Zürich oder am Greifensee buchen. Er kostet CHF 120.- für Erwachsene und CHF 90.- für Jungfischer. Fischereipatent für eine Person und die gesamte Ausrüstung sind inbegriffen, die Gruppengrösse liegt bei maximal vier Personen.
Wie ein solcher Termin abläuft, beschreibt der Beitrag zum Schnupperkurs Angeln als Einstieg.
Tierschutz, Sicherheit und die Regeln, die 2026 dazugekommen sind
Die Tierschutzvorschriften gelten auch beim Freiangeln
Die allgemeinen Fischereivorschriften, insbesondere Schonzeiten, Fangmindestmasse und Fangzahlbeschränkungen, gelten auch für die Freiangelfischerei. Dasselbe trifft auf die Tierschutzvorschriften zu: Ein gefangener Fisch wird mit einem Schlag auf das Genick betäubt und anschliessend durch einen Kiemenschnitt ausgeblutet oder sofort ausgenommen (Kanton Zürich, Merkblatt Freiangelfischerei).
Was BFU und SLRG Familien am Wasser empfehlen
Kleinkinder sind am Wasser in Griffnähe am sichersten. Schwimmhilfen wie Flügeli bieten laut BFU keine ausreichende Sicherheit und erfordern durchgehende Aufsicht. Beim Bootfahren gehört einem Kind eine passende Rettungsweste, und der Wasser-Sicherheits-Check prüft, ob es sich nach einem unerwarteten Sturz ins Wasser selbst retten kann (BFU, Kinder und das Wasser, 2026). Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft empfiehlt Familien, Kindern am und auf dem Wasser eine Schwimmweste anzuziehen (SLRG, Empfehlungen für Familien, 2026).
Am Ufer kommt eine praktische Schwierigkeit dazu: Wer einen Fisch drillt, schaut auf den Fisch. Mit zwei Kindern und einer Rute braucht es entweder eine zweite erwachsene Person oder die Bereitschaft, den Drill abzubrechen. Steinschüttungen an Seeufern sind nass und rutschig, und eine Stelle mit flachem Zugang schlägt eine Stelle mit mehr Fisch, solange die Kinder klein sind.
Darf mein Kind den selbst gefangenen Fisch essen?
Der Kanton Zürich hat im Sommer 2024 eine PFAS-Messkampagne durchgeführt: 130 Fische aus Zürichsee, Greifensee und Pfäffikersee wurden auf 20 PFAS-Verbindungen untersucht, neun davon liessen sich nachweisen. PFAS waren in allen untersuchten Proben vorhanden. Bei Egli, Felchen und Felchenartigen aus allen drei Seen lagen die Konzentrationen unter den für tierische Lebensmittel festgelegten Höchstwerten, bei Hechtproben lagen die Werte teilweise darüber oder knapp darunter (Kanton Zürich, PFAS im Kanton Zürich, 2024). Die Messwerte stammen aus dem Sommer 2024, den aktuellen Stand publiziert der Kanton auf seiner PFAS-Seite. Eine eigene Verzehrempfehlung für Freizeitanglerinnen und Freizeitangler gibt der Kanton Zürich nicht ab.
Anders sieht es im Kanton Aargau aus, und diese Werte lassen sich nicht auf die Zürcher Seen übertragen. Im Hallwilersee überschreiten Hecht und Egli die gesetzlichen Höchstwerte. Der Kanton empfiehlt allen, ausdrücklich auch Kindern, höchstens eine Portion Hecht von 120 Gramm Filet pro Monat und höchstens eine Portion Egli von 120 Gramm alle zwei Monate. Schwangere, Kinder sowie ältere und vulnerable Personen sollen diese Limiten strikt einhalten. Für die Berufsfischerei gilt seit dem 1. März 2026 ein Fangverbot für Hecht im Hallwilersee, das Verkauf und unentgeltliche Abgabe betrifft; der private Eigenkonsum bleibt erlaubt (Kanton Aargau, PFAS, 2026). Zuchtfische sind laut derselben Quelle unbelastet.
Kurz gefasst: Ein Egli aus dem Greifensee lag in der Zürcher Messkampagne unter den Höchstwerten, ein Egli aus dem Hallwilersee darüber. Derselbe Fisch, zwei Kantone, zwei Befunde.
Häufig gestellte Fragen
Ab welchem Alter darf mein Kind fischen?
Für das Freiangelrecht im Kanton Zürich nennt der Kanton kein Mindestalter, ein Kind darf also in jedem Alter vom Ufer aus mitfischen. Eine eigene Fischereiberechtigung ist ab dem Kalenderjahr möglich, in dem das 10. Altersjahr vollendet wird, und setzt einen Sachkundenachweis (SaNa) voraus (§ 3 Fischereiverordnung ZH).
Wo kann man mit Kindern ohne Patent fischen?
Im Kanton Zürich am Zürichsee, Greifensee, Pfäffikersee und Türlersee über das Freiangelrecht. Dazu kommen kommerzielle Angelteiche, die weder Patent noch Sachkundenachweis verlangen.
Darf mein Kind an meiner Rute mitfischen?
Ja, ein Kind unter 14 Jahren darf an der Rute einer fischereiberechtigten Person mitfischen. Wer eine Fischereiberechtigung besitzt, darf Personen unter 14 Jahren zur Mithilfe bei der Angelfischerei beiziehen, ohne zusätzliche Geräte und unter Beibehaltung der Tagesfanglimite. Die Fänge des Kindes werden in die Fangstatistik der berechtigten Person eingetragen. Auf schwyzerischem und sankt-gallischem Hoheitsgebiet gilt diese Mithilfe nur im Rahmen der Bootsfischerei.
Welche Fische fangen Kinder realistisch?
Am ehesten Egli. Er ist im Zürcher Fischereireglement weder mit Schonzeit noch mit Fangmindestmass aufgeführt und kennt nur eine Tagesfanglimite von 50 Stück. Beim Stippfischen kommen Rotaugen, Lauben und Haseln dazu. Als beste Zeit gelten Sommer und Herbst, weil Egli sich dann in Ufernähe aufhalten.
Ist Catch and Release in der Schweiz erlaubt?
Nein, Catch and Release ist in der Schweiz nicht erlaubt. Artikel 23 der Tierschutzverordnung verbietet das Angeln mit der Absicht, die Fische wieder frei zu lassen. Untermassige Fische und Fische in der Schonzeit müssen dagegen sofort, sorgfältig und mit nassen Händen zurückgesetzt werden. Wer fischt, tut das in der Schweiz mit dem Ziel, den Fang zu verwerten.
Fazit
Der einfachste erste Angeltag mit Kind sieht so aus: Greifensee oder Pfäffikersee, öffentlich zugängliches Ufer, eine leichte Rute, Einfachhaken ohne Widerhaken, ein Dosenmais oder ein paar Würmer, Zielfisch Egli, und nach neunzig Minuten wird abgebrochen, egal wie es lief. Kein Patent, keine Anmeldung, keine Kosten. Wer lieber mit jemandem startet, der die Stellen kennt, bucht den Schnupperkurs Angeln bei Angelpunkt: CHF 120.- für Erwachsene und CHF 90.- für Jungangler, rund drei Stunden in Zürich oder am Greifensee, Fischereipatent für eine Person und die komplette Ausrüstung inklusive. Soll das Kind danach eigenständig fischen lernen, klärt der Beitrag zum Angelkurs für Kinder, ab welchem Alter das sinnvoll ist und was ein solcher Kurs vermittelt.





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